Besuch bei der Feuerwehr Gescher im Dezember 2015

Am Donnerstag , den 03.Dezember 2015 haben wir mit einer Abordnung die Feuerwehr in Gescher besucht.Thema an diesem Dienstabend war die Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen.Neben etwa 40 Kameraden der Feuerwehr waren wir mit 4 Zugführern RH, unserer Ausbildungsleitung, der ersten Vorsitzenden und einem Hundeführer vor Ort.Jede/r der anwesenden Staffelmitglieder hat über verschiedene Themen wie Statistik, Einsatzmöglichkeiten von Rettungshunden, Einsatztechnik und nicht zuletzt auch über Einsätze aus der Region referiert.Die Vorträge stießen auf reges Interesse, und nachdem der mitgeführte Hund in der Gerätehalle mehrere Suchen demonstriert hat, bestand noch die Gelegenheit sich auszutauschen.
Für den Sommer 2016 haben wir einen Gegenbesuch vereinbart. Dort können sich die Kameraden der Feuerwehr ein Bild von unserem Trümmergelände machen und unsere Einsatztechnik live erleben.So können wir den Grundstein für eine engere Zusammenarbeit und vielleicht auch eine gemeinsame Einsatzübung legen, und uns für die Gastfreundschaft der Gescheraner revanchieren.

Besuch im St. Marien Kindergarten in Maria Veen

Besuch im St. Marien Kindergarten in Maria Veen

Im Sommer besuchten uns Schüler der Liebfrauenschule in Coesfeld. Sie haben sich über unsere Arbeit informiert. Im Oktober machten die Schülerinnen ein Praktikum im St. Marien Kindergarten. Dort schulten sie die Kinder im Umgang mit Hunden und stellten den Kindern Hunde mit Beruf vor. In diesem Zusammenhang wurde die Rettungshundestaffel Münsterland e.V. eingeladen. Hundeführer und ihre Hunde stellten den Kinder die Arbeit der Rettungshunde vor. Die Kinder durften sich verstecken und die Hunde mussten Suchen. Leckerchen und Streicheleinheiten gab es für die Hunde reichlich. Wir erklärten den Kindern das Einsatzgepäck und begeistert wurde alles ausprobiert. Die Arbeit mit den Kindern hat den Hunden und uns viel Spaß gemacht. Sie haben gelernt, dass auch kleine Menschen das geliebte Spielzeug oder Futter zur Belohnung dabei haben.

Die Hundeführer stellen sich und ihre Hunde vor

1.Hilfe am Hund1.Hilfe am Hund

Besuch der Kardinal-von-Galen Grundschule Lette

Im Oktober besuchten 5 Hundeführer mit ihren Hunden die Kardinal-von-Galen Grundschule Lette im Rahmen des Projektes "Blaulicht Tage " und stellten den Schülern Theoretisch und Praktisch unsere Arbeit vor.

Erst wurde in kleinen Gruppen das Einsatzgepäck erklärt, danach ging es raus auf den Schulhof wo die Kinder sich für unsere Hunde verstecken durften.

Tag der Retter

Tag der Retter in Coesfeld

Am 23.08.2015 unterstützte die Rettungshundestaffel Münsterland e.V., bei sonnigem Wetter, die Stefan-Morsch-Stiftung in Coesfeld auf dem Marktplatz. Die Stefan-Morsch-Stiftung hilft an Leukämie erkrankten Menschen. Bei öffentlichen Veranstaltungen werden Stammzellenspender gesucht und in eine große Datenbank aufgenommen. Am Tag der Retter waren viele Hilfsorganisationen aus Coesfeld vertreten. Wir und unsere Hunde stellten die Arbeit der Rettungshundestaffel in drei Vorführungen vor. Interessierte Zuschauer konnten sich auch unser Einsatzfahrzeug mit dem Equipment für Einsätze ansehen und für Fragen diesbezüglich standen unsere Zugführer bereit. Natürlich durften die vielen Kinder unsere Hunde mit Streicheleinheiten verwöhnen. Es hat viel Spaß gemacht eine andere Hilfsorganisation auf diesem Wege unterstützen zu können.

Knut sagt Hallo

Tag der offenen Tür beim Tierschutzvereine Rheine und Umgebung

Der Tierschutzverein Rheine und Umgebung hat uns am 02.08.2015 zu seinem Tag der offenen Tür eingeladen.

Wir haben dort mit einigen Hundeführern unsere Rettungshundearbeit vorgestellt und hatten zu dem noch einen Info Stand für Interessierte im Innenhof des Tierheimes aufgebaut. Dort waren ständig mehrere Mitglieder anwesend um jederzeit Fragen zu unserer Arbeit beantworten zu können. Auf einem abgezäunten Gelände mit Bäumen, Sträuchern und einer kleinen Hütte haben wir die verschiedenen Anzeigeformen wie Verbellen und Freiverweis sowie Lenkarbeit und Suchen vorgestellt.

An diesem schönen Sommertag war die Veranstaltung sehr gut besucht und wir hatten bei jeder unserer Vorführungen ein interessiertes Publikum, mit dem sich anschließend informative Gespräche entwickelten.

InfostandAnzeige vor Hütte

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Staffelurlaub in Malchin

Trainingswoche im BRH-Ausbildungszentrum Malchin

Im Jahr 2010 erwarb der Bundesverband Rettungshunde eine 25.000qm große Industriebrache in Malchin, im schönen Mecklenburg-Vorpommern, die in nächster Zeit zu einem anspruchsvollen Trümmerübungsgebiet ausgebaut werden soll.

Es stehen dort jetzt schon mehrere riesige Hallen und Gebäude zum Training zur Verfügung. In diesen großen Hallen sollen sogenannte Indoor-Übungsbereiche entstehen, so dass das Gelände ganzjährig und wetterunabhängig genutzt werden kann.

Wir haben uns vom 08.-13.06. dort aufgehalten und waren begeistert von den vielen Möglichkeiten und Herausforderungen für unsere Hundeausbildung.Unsere Gruppe hat am 1. Trainingstag eine Indoor-Trainingshalle genutzt. Dort befanden sich Röhrensysteme und hohe Tonnen als Versteckmöglichkeiten.In einem Raum mit Fenster- und Türöffnungen ist die Witterungsausarbeitung für die Hunde besonders anspruchsvoll, da sich der Geruch durch den Luftzug oft an den Wänden fängt und dort einen Geruchspool bildet. Da der Hund sich in der Suche völlig auf seine Nase verlässt, die Augen „ausschaltet“, hält ihn auch eine leere, geschlossene Wand nicht davon ab, dort eine Anzeige für den Fund zu machen, da dort der Ort des stärksten Geruchs ist. Nun ist es Aufgabe des Hundeführers durch Überprüfen der Luftströmungen mittels Puder oder Seifenblasen, die Quelle der Witterung auszumachen und den Hund behutsam in die sogenannte „Feinsuche“ zu bringen, um den tatsächlichen Fundort anzuzeigen.

Der 2. Trainingstag fand in einem kleinen, aber von der Anlage her, anspruchsvollen Haus mit Unterkellerung statt. Es gab Zugänge durch eine Tür, aber auch durch mehr oder weniger große Öffnungen im Mauerwerk, die man mit Materialien wie Styropor- und Holzplatten oder Pappe verbauen konnte, um den Hunden den Zugang zu erschweren oder auch für die Anfänger zu vereinfachen.
In diesem Gebäude war es auch möglich, die Hunde an das Arbeiten im Dunkeln und in sehr engen Kriechkellergängen zu gewöhnen.
Überhaupt ist es eine Herausforderung für die Hundeführer ein vorhandenes Trainingsgebiet an den Ausbildungs- und Leistungsstand eines Hundes anzupassen; da sind Kreativität und natürlich auch lerntheoretisches Wissen gefragt.

Pause am 3.Tag! Mensch und Hund hatten die Möglichkeit, abzuschalten und sich vom anstrengenden Training bei heißem Sommerwetter zu erholen. Die vielen Seen und Flüsse in dieser schönen Landschaft boten mancherlei Gelegenheit zur Abkühlung.

Für den 4. und letzten Trainingstag haben wir uns ein fast komplett eingestürztes Bauwerk mit einem großen Bereich von Randtrümmern ausgesucht. Die Begehung dieser Trümmerlage war für Mensch und Hund doch recht anspruchsvoll, da die Geröllmassen sich noch nicht gesetzt hatten und bei jedem Schritt in Bewegung gerieten. Die Hunde, die ihr Gewicht auf vier Pfoten verteilen können, sind uns Menschen bei dieser Art der Kletterei deutlich überlegen, so dass auch hier alle Versteckpersonen geortet und angezeigt wurden.
Am Abend gab es noch ein besonderes Highlight: die BRH RHS Vier Tore, die ihren Sitz dort vor Ort hat, hat ihr Schlauchboot zur Wasserortung für einen Bootsausflug auf der Peene zur Verfügung gestellt. Jeweils ein Hundeführer mit Hund konnte das Einsteigen in das schwankende Boot üben, was sowohl bei einigen Hundeführen wie auch bei den bootsunerfahrenen Hunden eine Zitterpartie war. Doch beim ruhigen Gleiten übers Wasser haben alle den wunderschönen Sonnenuntergang genossen.

Es war eine tolle Woche mit vielen neuen Erfahrungen und Anregungen, die für die Ausbildung der Hundeführer und Hunde neue Impulse gebracht hat.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der BRH RHS Vier Tore für die nette Betreuung, die einen reibungslosen Ablauf der Trainingswoche erst möglich gemacht hat.

Hund stellt sich auf Hinterbeine um etwas anzuzeigen 

Sommerfest im Tierheim Lette am 07.06.2015

Die BRH-Rettungshundestaffel Münsterland war auf dem diesjährigen Sommerfest des Tierheimes in Coesfeld-Lette am 07.06.2015 mit einem Infostand und dem staffeleigenen Einsatzanhänger vertreten. Interessierte Besucher konnten sich so unsere Technik für den Einsatz anschauen und Fragen zu unserer Arbeit stellen.

Die anwesenden Hunde unserer Mitglieder waren auch für Streicheleinheiten und Leckerchen zu haben.

Wir freuen uns das wir auch wieder im kommenden Jahr auf dem Sommerfest des Tierheimes unsere Arbeit vorstellen dürfen.

Einsatzübung im April 2015

Vermisstensuche nach „Massenunfall“

Am 18.04.15 fand im Raum Flaesheim eine staffel- und organisationsübergreifende Einsatzübung statt.

Der 1. Zugführer unserer Staffel, hatte die Gesamtleitung; das Gelände wurde durch Jörg Küper (RHS Münsterland) zur Verfügung gestellt. Christina Maßmann von der RHS Emscher Lippe übernahm die Einsatzleitung und Andre Dahlhaus (ASB RHS Westmünsterland) kümmerte sich um die Verfahrenskoordination.

Den anrückenden Einsatzkräften bot sich folgendes Übungs-Szenario: Bei dichtem Nebel war es zu einem Massenunfall auf der inzwischen bereits gesperrten Schnellstraße und zu mehreren kleineren Unfällen auf der Umleitungsstrecke gekommen.

Zwischen beiden Straßen liegt ein ausgedehntes, teilweise dicht bewachsenes Waldgebiet. In diesem Gebiet wurde eine unbekannte Zahl von vermissten Unfallopfern vermutet. Die Suche und die Anfahrt von Rettungswagen wurden durch den starken Nebel erheblich erschwert.

Nun oblag es der Einsatzleitung, die Lage schnellst möglich zu sichten, das riesige Suchgebiet schwerpunktmäßig in Abschnitte einzuteilen und die Such-Teams zusammenzustellen. Es konnten 6 vermisste, teils verletzte Personen gefunden, erstversorgt und in die umliegenden Krankenhäuser überführt werden.

Durch das einheitliche und einsatznahe Ausbildungskonzept für Einsatzkräfte des BRH ist ein staffelübergreifender Einsatz immer reibungslos möglich. In den letzten Jahren wurde zudem verstärkt auch mit anderen Hilfsorganisationen, wie in diesem Fall dem ASB Westmünsterland, in der Region trainiert und kooperiert, was eine Zusammenarbeit im Einsatz trotz unterschiedlicher Strukturen erfolgreich und effizient macht. Diese gute Zusammenarbeit konnten wir schon bei vielen Einsätzen unter Beweis stellen wie auch dieses Jahr wieder anlässlich zweier Flächeneinsätze in Schöppingen und Rhede und einem Trümmereinsatz in Bocholt.

Pressemitteilung vom 30.04.2015

Gorkha. Die Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany unterstützt im Krankenhaus im nepalesischen Gorkha bei der Behandlung von verletzten Erdbebenopfern. Die Ärzte, Sanitäter und Krankenschwestern helfen dem Team der Klinik bei Bedarf. „Die Lage hier ist glücklicherweise nicht so dramatisch wie zum Beispiel beim schweren Erdbeben in Haiti 2010“, so Dr. Michael Etges. „Die meisten Patienten im Hospital von Gorkha haben nur leichtere Verletzungen.“


Inzwischen wurde aber die Suche nach verschütteten Erdbebenopfern eingestellt. „In der uns zugewiesenen Region um Gorkha hat sich die Lage als weniger dramatisch dargestellt als ursprünglich vermutet“, so Einsatzleiter Thomas Laackmann. In der Stadt selbst gebe es nur wenige zerstörte Häuser. Allerdings seien in der Umgebung zahlreiche Gebäude dem Erdboden gleich gemacht worden. Hier hätten sich die Einwohner jedoch meist selbst helfen können. Problematischer ist hingegen die Lage in den weiter entfernt gelegen Orten. Hier seien die Menschen seit Tagen auf sich allein gestellt. Bis heute gebe es keine von dort keine Informationen über die Lage. Die Orte seien meist nur über tagelange Fußmärsche oder per Helikopter zu erreichen. Inzwischen hat die indische Armee deshalb damit begonnen, die Verletzten aus diesen Dörfern in die Stadt zu transportieren. „Dies scheint angesichts der Rahmenbedingungen die effektivste Variante zu sein, den Erdbebenopfern schnell medizinisch zu helfen“, so Laackmann. Als eines der Erdbebenopfer wurde heute auch die vierjährige Ritu Rana aus dem Dorf Sumjung ins Krankenhaus nach Gorkha gebracht. Ihr Elternhaus war bei dem Erdbeben letzten Samstag eingestürzt. Das kleine Mädchen brach sich dabei das Bein. Erst nach fünf Tagen konnte ihr nun geholfen werden.

Wie lange der Einsatz von I.S.A.R. Germany in Nepal noch fortgesetzt wird, wird in den nächsten Tagen entschieden.

Einsatzkräfte besprechen sich im Katastrophengebiet Eine frau hält ein Kind mit Gipsbein im Arm

Das Hauptteam ist unterwegs ins Katastrophengebiet

Am Morgen hat sich das I.S.A.R. Team auf den Weg zum Flughafen Frankfurt/Main gemacht. Die Einsatzkräfte und das Material werden zur Zeit vom "Schulungszentrum für Rettungshunde, Katatstrophenschutz und humanitäre Hilfe" des BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. zum Frankfurter Flughafen verbracht. Von dort geht es mit dem Flugzeug über Neu Dehli nach Kathmandu. Zum Team gehören über 50 Mitglieder, darunter Rettungshundeführer, Bergungsspezialisten, Ärzte und Sanitäter.
Die Teammitglieder kommen aus neun Bundesländern - Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Hamburg, Niedersachsen, Thüringen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

I.S.A.R. Germany ist auf die Suche und Rettung von Erdbebenopfern spezialisiert. Die Spezialisten unserer Organisation kommen aus den Bereichen Katastrophenschutz, Feuerwehr und Rettungsdienst sowie dem Bundesverband Rettungshunde e.V. I.S.A.R. Germany ist für entsprechende Einsätze von der UN-Unterorganisation INSARAG zertifiziert.

Die Pressemitteilung können Sie auch hier als PDF-Datei herunterladen.

Polizisten und Mitglieder der Rettungshundestaffel stehen auf einem Flugfeld Mitglieder der Rettungshundestaffel stehen in Zweierreihe auf einem Flugfeld

Tag der offenen Tür beim BRH

Tag der offenen Tür im Schulungszentrum des Bundesverbandes für Rettungshunde in Hünxe

In diesem Jahr fand im April ein Tag der offenen Tür des Bundesverbandes für Rettungshunde (BRH), dem die Rettungshundestaffel Münsterland e.V. angehört, in Hünxe statt. Auf dem Gelände des ehemaligen Anita-Thyssen- Heims stellte der BRH allen interessierten Zuschauern die verschiedenen Bereiche der Rettungshundearbeit vor. Neben der Trümmersuche, der Flächensuche, dem Mantrailing, der Gewandtheit und der Unterordnung gab es auch zahlreiche Infostände.

Auch unsere Staffel war aktiv an den Aktionen beteiligt. Wir Münsterländer waren mit drei Helfern und acht Hundeführern samt Hunden vor Ort. In fünf Vorführungen stellten wir der Öffentlichkeit die Flächensuche vor. Bei der Flächensuche arbeiten die Hunde ohne Leine und suchen selbständig nach menschlicher Witterung. Haben sie eine vermisste Person gefunden, zeigen sie diese durch Verbellen oder Rückverweisen an. Für diese Arbeit müssen die Hunde gehorsam und lenkbar sein.

Während der halbstündigen Vorführungen haben wir an Hand von kurzen Übungen dem Publikum die Arbeit in den verschiedenen Bereichen Gehorsam, Geländegängigkeit, Witterungsausarbeitung und Anzeige vorgestellt. So erhielten die interessierten Zuschauer einen guten Einblick in die Rettungshundearbeit. Manch ein Zuschauer war überrascht, was der Hund und wir als Menschen alles ehrenamtlich leisten. Auch beeindruckten die Hunde mit ihrer Arbeitsfreude das Publikum.

Am Ende des Tages waren wir alle, Hunde wie Menschen, erschöpft, aber auch sehr zufrieden. Denn wir konnten viele Fragen rund um die Rettungshundearbeit beantworten und so dem Publikum unsere wichtige Tätigkeit vorstellen.

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Besuch der Laurentiusschule in Coesfeld

Im Bann der Rettungshunde

Die Rettungshundestaffel Münsterland besuchte im März Ferienkinder in der Laurentiusschule (AWO Unterbezirk Münsterland/Recklinghausen).In der Ferienbetreuung der offenen Ganztagsschule trafen passend zum Thema „Feuerwehr“ gut 20 Schüler und Mitglieder der Staffel zusammen. Die Hundeführer berichteten von ihrer Arbeit und den Hilfseinsätzen. Gebannt hörten die Mädchen und Jungen zu. Natürlich standen die Rettungshundeteams den kleinen Interessenten Frage und Antwort. Erst zeigten die Helfer spielerisch, wie die Rettung eines Menschen vollzogen wird, dann durften die Kinder selbst Hand anlegen.

Erfolgreiche Frühjahrsprüfung für Rettungshunde

Sechs Rettungshundeführer der Staffel Münsterland stellten sich  mit ihren Vierbeinern jetzt der jährlich fälligen Prüfung eines Leistungsrichters des Bundesverbandes Rettungshunde BRH.

Die Staffelmitglieder Dieter und Janina Engel mit Gando und Sajas aus Darfeld, Gaby Ahlers mit Freddy aus Holtwick und Martina Linke mit FlyBoy und Gabi Berger mit Bix aus Heiden ließen sich bei der BRH-Staffel Emscher-Lippe in einem unbekannten Waldstück in der Hohen Mark prüfen. Leistungsrichter war Volker Marx aus Süddeutschland.

Alle Prüflinge erledigten die gestellten Aufgaben routiniert und äußerst zuverlässig.

Die Leistung von Golden Retriever „Freddy“ mit Gaby Ahlers beeindruckte den Richter dermaßen, dass er die Traumnote „vorzüglich“ vergab.

Hundeführerin Marion Sichler aus Münster mit ihrem Border Collie Sam fuhr zur Prüfung in ein ihr  unbekanntes Prüfungsgebiet der BRH-Staffel Herford. Auch Sam gelang es, die Waldfläche  sicher zu durchkämmen und die versteckten Helfer korrekt anzuzeigen.

Bei diesen Auswärtsprüfungen wurden die Prüflinge zusätzlich von einer zertifizierten Zugführerin der Staffel beurteilt, um ihre Einsatzfähigkeit festzustellen. Auch diese Hürde nahmen die Teams ohne Probleme.

v. L. Martina Linke / Janina Engel / Gaby Ahlers / Dieter Engel / Gabi Berger Marion Sichler

Somit stehen der Staffel Münsterland für den Ernstfall 14 geprüfte Rettungshundeteams zur Verfügung.