25.02.2009 Einsatzort: Wesel

Am 25.02.2009 wurde die Flexibilität der ehrenamtlichen und meist auch voll berufstätigen Mitglieder der Rettungshundestaffel Münsterland erneut auf die Probe gestellt. Die Staffel wurde von der BRH Rettungshundestaffel Wesel um Hilfe bei der Suche nach einem 14 Jahre alten Mädchen gebeten,die seit dem 09.02.2009 im Kreis Wesel vermisst wird. Bisherige Suchmaßnahmen durch Polizei undspeziell ausgebildete Spürhunde (Mantrailer) führten leider nicht zum Erfolg. Trotz der Strapazen der letzten Woche durch Einsätze und die Prüfungstage, fanden sich 5 Hundeführer, 3 Suchgruppenhelfer sowie 2 Zugführer der Rettungshundestaffel Münsterland in Wesel ein, um diePolizei und andere BRH Rettungshundestaffeln zu unterstützen.
Die Suche wurde gegen 1.30 Uhr beendet.

Erneut wurde gestern den ganzen Tag lang der Wald zwischen dem Fusternberg und der Autobahn 3 durchkämmt – diesmal in der Hoffnung, den Rucksack, das Handy oder einen anderen Gegenstand zu finden, der Judith Spiller gehört. Die 14-jährige Schülerin, die seit dem 9. Februar vermisst wird, war zuletzt auf Bildern der Webcam an der Lippefähre zu sehen, wo sie ihr Fahrrad abgestellt und ordnungsgemäß abgeschlossen hatte. Dann verlief sich ihre Spur, die kurz nach ihrem Verschwinden bereits von einem Hund aufgenommen worden war. Deshalb ging es nun erneut in das Gebiet, in dem die Gymnasiastin sich gut auskennt und häufig joggte.
Parzelle für Parzelle 40 Hundeführer der Polizei Wesel und von umliegenden Präsidien sowie der Rettungshundestaffel Wesel suchten mit ihren Vierbeinern systematisch das Areal ab, nachdem es in der Obrighovener Reithalle eine ausführliche Einsatzbesprechung gegeben hatte. Parzelle für Parzelle ging es durch den Wald, wo die Hunde Witterung aufnahmen. Fast sechs Kilometer lang und bis zu zwei Kilometer breit war das Suchgebiet, das bereits am 13. Februar von Polizisten unter die Lupe genommen wurde. Diesmal waren vor allem die Spürnasen der speziell ausgebildeten Hunde gefragt, um möglicherweise etwas zu finden, was Menschen nicht unbedingt sehen können, erläuterte Polizeichef Herbert Ickert oberhalb der „Quertreiber”-Anlegestelle. Währenddessen zeigte der Leiter der Weseler Wache, Wilhelm Klump, das, was den eingesetzten Polizisten mit ihren Suchhunden zuvor vorgelegt worden war: ein Luftbild mit den zur besseren Orientierung extra eingezeichneten Waldwegen. „Vielleicht finden wir ja ein von Judith angelegtes Erddepot”, mutmaßte Josef Wißen von der Pressestelle der Kreispolizeibehörde Wesel. Denn nach wie vor wird nach dem Rucksack und dem Handy gesucht, das offensichtlich nicht benutzt wird. Die Suche rund um die Brunnenstraße endete ergebnislos. Dann ging es weiter Richtung Autobahn. Aber auch hier wurde nichts von Judiths Sachen entdeckt.