Einsätze 2011

20.01.2011 Einsatzort: Waltrop

Am späten Abend des 20.01.2011 wurden wir vom DRK Recklinghausen um Hilfe bei der Suche nach einem 29-jährigen Mann gebeten. Er wurde seit dem 18.01.2011 vermisst. Auf Grund einer SMS, die er an einen Freund geschickt hat, konnte eine suizidale Absicht nicht ausgeschlossen werden. Das Auto des Vermissten wurde am Nachmittag des 20.01.2011 in der Nähe des Dortmund-Ems-Kanals gefunden. Innerhalb kürzester Zeit waren 7 Rettungshundeteams der BRH Rettungshundestaffel Münsterland vor Ort. Gemeinsam mit Einsatzkräften der BRH Rettungshundestaffel Warendorf, des DRK, des ASB und der Feuerwehr suchten sie nach dem Vermissten. Die Suche in der Nacht gestaltete sich als äußerst schwierig, da die Suchgebiete sumpfig, dornig und teilweise von Stacheldraht durchzogen waren. Gegen 5.00 Uhr morgens am 21.01.2011 wurde die Suche ergebnislos abgebrochen.

24.04.2011 Einsatzort: Hamminkeln

Am Ostersonntag, den 24.04.2011, gegen 18.15 Uhr, wurden wir von der BRH Rettungshundestaffel Wesel um Unterstützung bei der Suche nach einem 36-jährigen, suizidgefährdeten Mann gebeten, dessen Auto in Hamminkeln verlassen aufgefunden wurde.Gemeinsam mit der Polizei und den BRH Staffeln Wesel, Südwestfalen, Emscher-Lippe und Rureifel suchten unsere Einsatzkräfte die Waldgebiete rund um den Fundort des Autos herum ab. Da sich die Suche in der Dunkelheit aufgrund des sehr stark mit Dornen und umgestürzten Bäumen durchzogenen Geländes als fast unmöglich erwies, wurde die Suche gegen 1.00 Uhr morgens unterbrochen und sollte am Ostermontag um 7.30 Uhr wieder aufgenommen werden. In der Zwischenzeit meldete sich der Vermisste jedoch telefonisch bei seiner Familie, so dass die Einsatzkräfte den Feiertag doch noch in Ruhe genießen konnten.

11.05.2011 Einsatzort: Heiden

In der Nacht vom 10. auf den 11.5. wurde die BRH Rettungshundestaffel Münsterland zu einem Flächeneinsatz nach Heiden gerufen. In der Nähe eines Feldes hatten Anwohner Hilferufe gehört und die Polizei alarmiert, die um Unterstützung von Rettungshunden bat. Die Rettungshundeteams suchten die Felder bis zum frühen Morgen nach menschlicher Witterung ab, jedoch ohne Erfolg. Die Ursache für die Hilferufe blieb ungeklärt.

21.05.2011 Einsatzort: Emmerich / Elten

Am Freitag, dem 21.05.2011, ging es für die BRH Rettungshundestaffel Münsterland zu einem Einsatz nach Emmerich.
Am Abend gegen 21 Uhr wurde die Staffel Münsterland von der Staffel Wesel, ebenfalls BRH , um Unterstützung in der Suche nach einer vermissten Frau gebeten.
Bis zum frühen Morgen wurden die verschiedenen Gebiete abgesucht.
Um 3.00 Uhr wurde der Einsatz durch die leitende Staffel Wesel erfolglos beendet.

18.11.2011 Einsatzort: A 31 Ochtrup

Nach Massenkarambolage im Einsatz
In der Nacht zum 19.11.2011 wurde die BRH ( Bundesverband Rettungshunde ) –Staffel Münsterland wurde nach der Massenkarambolage auf der A 31 zum Einsatzort gerufen . Der Verdacht der Polizei vor Ort war , das evtl. Opfer nach dem Unfall , im Schock , vom Ort des Geschehens geflüchtet waren .
Ebenfalls im Einsatz vor Ort waren die BRH-Staffel Warendorf-Hamm , Emscher-Lippe , Lingen-Ems , Wesel , Lippe-Ems , Ostwestfalen-Lippe , sowie die DRK-Staffel Tecklenburger Land , Osnabrück und Recklinghausen und die Rettungshunde der Johanniter .
Nachdem die Seitenstreifen der Autobahn und auch angrenzende Felder abgesucht wurden , wurde der Einsatz nach 3 Stunden beendet .

25.11.2011 Einsatzort: Dülmen / Haltern

Um 1.39 Uhr am Freitag, den 25.11.11 wurde die Rettungshundestaffel Münsterland zu einem Einsatz in ein Waldgebiet an der Grenze Kreis Coesfeld / Kreis Recklinghausen gerufen.
Man hatte den PKW eines vermissten suizidgefährdeten Mannes am Wegesrand gefunden und eine Handyortung hatte ergeben, dass sich der Gesuchte in diesem Bereich aufhalten könnte.
Außer Mitgliedern der Staffel Münsterland waren noch 4 Einsatzkräfte der BRH-Staffel Emscher-Lippe vor Ort.
Bei der nächtlichen Suche in dem völlig unzugänglichen Gebiet zeigten zwei Hunde auffälliges Verhalten. Daraufhin wurde versucht, in diesem Bereich mittels einer Menschenkette den Wald zu durchkämmen. Wegen des äußerst dichten Unterbewuchses und der Dunkelheit gelang dieses nicht vollständig.
Nach ca. 3 Stunden wurde der Einsatz abgebrochen mit der Vereinbarung, bei Tageslicht durch die Polizei den verdächtigen Bereich weiter abzusuchen.